Energiedaten messen und dann die Produktion optimieren

Wer optimieren will, muss seinen Verbrauch kennen. Und dieses „Kennen“ geht am besten mit dem gezielten Messen von Energieströmen. Als Fachredakteur mit Schwerpunkt Automation war ich kürzlich in einem Unternehmen, das Wirkwaren herstellt. Das Gewebe kommt unter anderem in der Werbung und dem Messebau zum Einsatz, weil es sich individuell bedrucken lässt. Spannend dabei war, welche Rückschlüsse sich ziehen lassen, wenn Verbrauchsdaten auf Maschinenebene vorliegen – vor allem, was den Standby-Betrieb angeht. Das Foto zum Fachbericht bzw. der Anwenderreportage entstand in der zentralen Schaltanlage der Firma. Damit sich die Messdaten per Software auswerten lassen, sind die vorhandenen Wandler an den Phasen abgeklemmt worden, um sie auf neue Messklemmen eines I/O-Systems aufzuschalten. Die analogen Zeiger hatten damit ausgedient.


Kein Strom mehr in der Anzeige: Die Messungen laufen jetzt innerhalb eines modernen I/O-Systems.